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Skills in OpenClaw konfigurieren

Kennst du das? Du willst ein neues Tool ausprobieren, aber die Konfiguration ist über unzählige Dateien verstreut. API-Keys landen in temporären Shell-Variablen, Pfade müssen ständig neu gesucht werden und am Ende weißt du nicht mehr, welche Erweiterung eigentlich aktiv ist.

Wenn die Umgebung wächst, wird das Management von Abhängigkeiten und Schlüsseln oft zum Hindernis. Eine zentrale Konfiguration hilft dir dabei, den Überblick zu behalten und deine Tools ohne langes Suchen einsatzbereit zu machen.

  • Die Konfigurationsdatei ~/.openclaw/openclaw.json
  • Deine API-Keys (z. B. für Gemini)
  • Eigene Skill-Verzeichnisse auf deiner Festplatte
  • Eine installierte Node.js Umgebung

Die gesamte Konfiguration für deine Skills findet im Bereich skills deiner ~/.openclaw/openclaw.json statt. Hier legst du fest, woher Skills geladen werden und welche Zugangsdaten sie nutzen.

Kopiere dieses Beispiel in deine Konfigurationsdatei:

{
skills: {
allowBundled: ["gemini", "peekaboo"],
load: {
extraDirs: ["~/Projects/agent-scripts/skills", "~/Projects/oss/some-skill-pack/skills"],
watch: true,
watchDebounceMs: 250,
},
install: {
preferBrew: true,
nodeManager: "npm", // npm | pnpm | yarn | bun (Gateway runtime still Node; bun not recommended)
},
entries: {
"nano-banana-pro": {
enabled: true,
apiKey: "GEMINI_KEY_HERE",
env: {
GEMINI_API_KEY: "GEMINI_KEY_HERE",
},
},
peekaboo: { enabled: true },
sag: { enabled: false },
},
},
}

So startest du in unter 5 Minuten:

  1. Öffne die ~/.openclaw/openclaw.json in deinem Editor.
  2. Füge deine Pfade zu load.extraDirs hinzu, um eigene Scripte zu laden.
  3. Hinterlege deine API-Keys direkt in den entries.
  4. Wähle deinen bevorzugten nodeManager für Installationen aus.

Mit allowBundled definierst du eine Allowlist für mitgelieferte Skills. Wenn du eigene Verzeichnisse scannen möchtest, nutzt du load.extraDirs. Der nodeManager bestimmt, wie neue Skills installiert werden. Du kannst zwischen npm, pnpm, yarn und bun wählen. Beachte jedoch: Die Gateway Runtime sollte weiterhin Node.js sein. Bun wird für Plattformen wie WhatsApp oder Telegram nicht empfohlen.

Unter entries.<skillKey> kannst du jeden Skill individuell anpassen. Der skillKey entspricht normalerweise dem Namen des Skills. Falls ein Skill in seinen Metadaten unter metadata.openclaw.skillKey einen eigenen Key definiert, musst du diesen verwenden. Mit enabled: false schaltest du Skills gezielt aus, auch wenn sie installiert sind.

Wenn du eine Session im Sandbox-Modus startest, laufen die Skill-Prozesse innerhalb von Docker. In diesem Fall erbt der Prozess nicht die Umgebungsvariablen (process.env) deines Host-Systems.

Nutze für diesen Fall eine dieser Optionen:

  • Definiere die Variablen in agents.defaults.sandbox.docker.env.
  • Integriere die Variablen direkt in dein eigenes Docker-Image.

Globale env Einstellungen oder apiKey unter skills.entries funktionieren nur bei Ausführung auf dem Host-System.

  • Skill wird nicht gefunden: Überprüfe, ob der Skill einen speziellen skillKey in seinen Metadaten nutzt. Wenn ja, muss dieser Key in den entries verwendet werden.
  • Umgebungsvariablen fehlen: Falls du Docker nutzt, werden Host-Variablen nicht automatisch durchgereicht. Du musst sie explizit in der Sandbox-Konfiguration angeben.

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